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GSA Hall of Fame Master Class mit Jörg Löhr

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GSA HoF Master Class mit Jörg Löhr, GSA HoF

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Veranstaltungen > Rückblick > 2011 > Master Class: Jörg Löhr

Erfolg ist mehr als Arbeit

 

Hall of Fame Mitglied Jörg Löhr über Arbeit, Disziplin und Leidenschaft

 

Die vierte Master Class in München, 05. August 2011

 

 

Ein gewohnt schlechter, sogenannter Sommertag 2011. Regen, grauer Himmel und Herbstgefühle bestimmen die angeblich wärmste Zeit des Jahres. Doch pünktlich zur vierten Hall of Fame Master Class der German Speakers Association lichteten sich die Wolken und über München herrschte strahlender Sonnenschein. Gemächlich und voller Vorfreude füllte sich nach und nach die Location des Platinum Meeting mit zahlreichen Speakern und Trainern der Branche.

 

Jörg Löhr, GSA HoF und Prof. Dr. Lothar Seiwert, CSP, GSA HoFDas Münchner Künstlerhaus war Schauplatz dieses Zusammentreffens der ganz besonderen Art. Bereits im idyllischen Innenhof begrüßten sich die Anwesenden und erhaschten noch ein paar Sonnenstrahlen, bevor es weiter ging in das prächtige Foyer. Ein Hauch von Renaissance, schwerer Marmor, prunkvolle Kronleuchter – das Münchner Künstlerhaus war seinerzeit Treffpunkt der bedeutenden Gesellschaft und kein Ort hätte sich besser für das Privatissimum der GSA geeignet. Mit kleiner Verzögerung betrat der Mann der Stunde die vornehmen Räumlichkeiten. Charmant und locker begrüßte er persönlich jedes anwesende GSA-Mitglied und freute sich über die hohe Teilnehmerzahl. Zahlreiche Mitglieder wollten sich diesen Nachmittag mit Jörg Löhr nicht entgehen lassen.

 

Gekonnt gab GSA-Präsident Prof. Dr. Lothar Seiwert den Startschuss für den offiziellen Teil der Veranstaltung und bat die Gesellschaft ins elegante Millerzimmer. „Mit seinen Gewinnerstrategien ist erJörg Löhr, GSA HoF mit Markus Hofmann, CSP längst zum Superstar in der Seminarszene geworden.“ Den WDR zitierend begrüßte der Präsident den Stargast des Abends. Offensichtlich geschmeichelt übernahm Löhr das Wort und teilte seine Freude mit den Anwesenden. Er ist es gewohnt, auf der Bühne zu stehen, Hunderte von Zuschauern vor sich, Kameras und Blitzlicht. Aber von Starallüren – keine Spur. Authentisch und ohne Beschönigung erzählte er von seinem Werdegang. 

 

„Mit dem Handball hatte ich mein Hobby zum Beruf gemacht, das war Luxus. Aber ich merkte schnell, dass es nicht zum Leben reichen wird“, offen und unverblümt berichtete er über die Vor- und Nachteile des Sports. Der Weg führte ihn in eine Unternehmensberatung und schon nach kurzer Zeit beschloss er für sich, dass diese Arbeit richtig Spaß macht. Aber Jörg Löhr ist nicht märchenhaft über Nacht zu einem der Top-Speaker geworden. „Als 1995 mein erstes offenes Seminar stattfand, hatte ich ganze sieben Teilnehmer. Zwei davon waren meine besten Freunde und die anderen haben nur die Hälfte bezahlt“, erinnert er sich gerne zurück. Mit dieser Anekdote fand er die passende Überleitung zu einem Tipp für alle Newcomer. Finde Dein Spielfeld! Wofür stehe ich? Was ist mein Expertenstatus?

 

Jörg Löhr, GSA HoF im InterviewDie Aufmerksamkeit im Millerzimmer war ganz auf Jörg Löhr gerichtet. Die ausgelassene Stimmung des Meisters packte schnell auch seine „Lehrlinge“ und ohne ganz den Ernst des Themas aus den Augen zu verlieren, wurde geschmunzelt und gelacht. Souverän und gut vorbereitet behielt GSA Präsident Prof. Dr. Lothar Seiwert den Überblick und mimte gekonnt den Moderator. Frei und ehrlich beantwortete Löhr die Fragen des Präsidenten und der Teilnehmer. Immer wieder betonte der Erfolgstrainer, wie wichtig es sei, sich von der Konkurrenz genau abzugrenzen: „Es bringt nichts, mit einem vollen Bauchladen aufzutreten und nichts davon richtig anbieten zu können. Marktanalyse ist hier das Stichwort. Informieren Sie sich, wonach der Markt schreit.“

 

Bis zu diesem Zeitpunkt war im Münchner Künstlerhaus bereits die Hälfte des Abends vergangen – so kurzweilig, dass die Organisatoren einen deutlichen Hinweis zur Pause geben mussten. Begeistert und bestens unterhalten tauschten die Teilnehmer bei einer Erfrischung die ersten EindJörg Löhr, GSA HoF im Gespräch mit Teilnehmernrücke und Erkenntnisse aus. Die Meinungen waren einhellig: Dieser Mann ist sympathisch, erfolgreich und authentisch. Damit keine wertvolle Zeit verloren ging, wurde die Pause einfach gekürzt und die Brezeln kurzerhand mit auf die Plätze genommen. In diesem intimen Rahmen wurde dann auch zunehmend aus dem Nähkästchen geplaudert, viele spannende Insider-Informationen wurden ausgetauscht und diskutiert.

 

Honorare, Rabattverhandlungen, die es bei Jörg Löhr nicht gibt, Flops, Tiefpunkte und Marketingstrategien – keine Geheimnisse, keine wohlwollenden Umschreibungen. Aber auch Fragen privater Natur standen zur Debatte. Wie bekommt man diesen zeitintensiven Job und die Familie unter einen Hut? Woher schöpft man Kraft? Was würde der Erfolgstrainer anders machen, wenn er noch einmal anfangen würde? Und hier war eine Eigenschaft immer wieder zu hören: Disziplin. Bewusste Selbstregulierung. Der Saal war sich mit Altmeister Seiwert einig. Um wirklich langfristig wettbewerbsfähig und erfolgreich zu sein, ist Disziplin unerlässlich. „Talent ist die Basis, der Rest harte Arbeit“, antwortete Löhr mit antreibender Gestik.

 

In diesem Moment unterbrach der Master sich selbst und führte etwas Essenzielles an: Herzblut. Voll und ganz hinter seiner Sache stehen und mit Leib und Seele den Beruf ausüben. Sonst würde man nie wirklich glücklich – egal wie hoch das eigene Honorar ist.

 

Signierstunde

Als er sich in der Speaker-Szene niederließ, war das für ihn nichts Neues. Im Leistungssport sind hartes Training und Herzblut an der Tagesordnung. Aus seiner Zeit als Handballer hat er gelernt, wie er selbst seine Ziele zu definieren hat, wie er mit Rückschlägen umgeht und was wahre Leidenschaft bedeutet. Diese Erfahrungen helfen ihm sehr, besonders bei der Arbeit mit Leistungssportlern wie zum Beispiel aktuell dem Bundesligisten Werder Bremen. „Da trifft man schon auf spezielle Persönlichkeiten. Wenn Sie jedoch merken, dass es dir um die Sache geht, du authentisch bist, dein Handwerk verstehst und um ihre Herausforderungen auch weißt, dann lassen sie sich auch gerne und intensiv auf die Zusammenarbeit ein.“ 

 

Damit setzte Jörg Löhr einen gelungenen Schlusspunkt unter diese Veranstaltung der Extraklasse. Wortwitz, Gelassenheit und Ehrlichkeit waren Leitbilder dieser Hall of Fame Master Class. Motivierend und begeisternd sprach er zu seinen Kollegen. Dieser Abend hatte deutlich gezeigt: Jörg Löhr ist würdiges Mitglied der Hall of Fame. Er ist ein erfolgreicher Unternehmer, ein guter Spieler und hat das Herz am richtigen Fleck. Am Abend der Master Class begann auch wieder die Bundesliga. Werder Bremen gewann das erste Spiel zwei zu null …

 

 

Fotos: GSA; Text: PS:PR

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