Frankfurt, 11.2.2010
Zum zweiten Mal fand das GSA Ladies Special zum Weiberfasching statt und wieder einmal war die Stimmung unter den 50 Trainerinnen fantastisch. Diese ließen sich auch nicht vom schlechten Wetter und Schneechaos auf den Straßen davon abbringen nach Frankfurt zu kommen.
Weck die Rampensau in Dir!
Sabine Asgodom, Initiatorin dieses Events und Past Präsidentin der GSA empfing die Teilnehmerinnen mit einem spannenden Vortrag zum Thema "Weck die Rampensau in Dir!". Für Einkäufer bzw. Veranstalter ist es immer schwer Frauen zu finden, die sich auf den großen Bühnen wohl fühlen und die ein Publikum in ihren Bann ziehen können. Daher finden sich vor allem Männer bei allen großen Vortragsreihen. Aber warum ist das so und was können wir dagegen tun? Dieser Frage widmete sich Sabine Asgodom in ihrem Vortrag. Anschaulich untermalt mit 8 Hüten, die sie sich abwechselnd aufsetzte und die alle eine bestimmte innere Haltung visualisierten.
Das Publikum war begeistert und die Stimmung wurde bis zur Pause immer ausgelassener. Die kurze Kaffepause nutzen alle Trainerinnen und Referentinnen zum aktiven Austausch und Netzwerken.
Professionelle Redner müssen gut sein ODER sich gut vermarkten
Den zweiten Teil des Abends bildete ein Interview von Sabine Asgodom mit Kristine Pogge, Besitzerin der Referentenagentur "PODIUM Die Redneragentur". Auch sie beschäftigte sich stark mit der Frage warum es so wenig Frauen in Rednerpositionen gibt. Vor allem betonte sie den Unterschied zwischen Trainerinnen und Rednerinnen. Die Distanz zum Publikum verlangt ein ganz anderes Redeverhalten als in Seminaren. Dies wurde interessiert von den Teilnehmerinnen aufgenommen, die die Gelegenheit ergriffen und alle Fragen stellten, die ihnen unter den Nägeln brannten. Vor allem die Frage nach richtiger, professioneller Vermarktung und PR wurde laut. Dazu Kristine Pogge: "Professionelle Redner müssen gut sein ODER sich gut vermarkten - wenn sie beides sind/können verdienen sie richtig Geld...". Sie empfahl den Zuhörerinnen sich an eine professionelle PR Agentur zu wenden.
Auch bei einem Imagevideo empfahl sie professionelle Hilfe heranzuziehen. Dabei ist es wichtig, dass nicht nur der/die Redner/in zu sehen ist, sondern auch die Stimmung des Publikums eingefangen wird, damit der Kunde sich ein besseres Bild über die Wirkung der Rede machen kann. Für Kunden ist daher ein Vortragsmitschnitt interessanter als ein Imagevideo.
Dringend riet sie Rednerinnen dazu auch ein Buch zu schreiben. "Publikationen heben stark den Wert eines Redners" so Pogge.
Ein wichtiges Fazit des Abends der beiden Referentinnen lautete:
"Unternehmerisch denken! Nicht als Freiberufler handeln, sondern das Reden als Business auffassen!"
Wir freuen uns schon auf den nächsten Ladies Special Weiberfasching!
Frage: Was hat Ihnen am besten gefallen?
Antworten: