
Auch dieses Jahr luden die GSA und ihre Präsidentin Sabine Asgodom wieder zum Humortag nach Augsburg ins Steigenberger Hotel „Drei Mohren“. Unter der charmanten Moderation von Felix Gaudo stellten sich zahlreiche Referenten zusammen mit 120 Besuchern der Frage nach mehr Humor in Präsentationen.
Beginne mit dem Offensichtlichen
Angeblich seien die Deutschen ja Pessimismus-Weltmeister. Davon war allerdings beim Humortag in Augsburg nichts zu spüren …
Den Anfang machte GSA-Präsidentin und Initiatorin des Humortages Sabine Asgodom, die Ihren Zuhörern riet „beginne mit dem Offensichtlichen!“.
Sie stellte verschiedene mögliche humoristische Einleitungen am eigenen Beispiel dar und brachte so das Publikum in Stimmung für viele weitere spannende Humorvorträge.
Der zweite Referent, Helmut Fuchs, widmete sich ganz im Sinne des Tages der Theorie der guten Laune. Er rief die Zuhörer dazu auf, den alltäglichen Humor aus dem Keller zu holen und erklärte die Grundlagen der Launologie. Dabei ist das Gehirn – launologisch betrachtet – das wichtigste Organ des Menschen. Es formt die drei Formen menschlichen Wissens: das explizite, implizite und bildliche Wissen. Anhand verschiedener Übungen zeigte er dem Publikum wie sie stimmungsfördernde Stimmungsbilder erzeugen können. Das launologische Prinzip sprang sofort auf alle Teilnehmer über.
Margit Hertlein griff die gute Stimmung gleich auf für ihren Vortrag zur Transaktionsanalyse. Gezielt ging sie auf die Suche nach spielenden Kindern im Unternehmen. Mit viel Humor erklärte sie den Humortag-Teilnehmern die verschiedenen Formen des Ichs, vom Eltern-Ich, über das Erwachsenen-Ich bis hin zum Kind-Ich. Ihr lebendiger Vortrag zog das Publikum in den Bann. So kann man laut Hertlein selbst „alten Kaas“ neu verpacken.
Tom Schmitt trat daraufhin mit lauten Piratenklängen auf die Bühne und erklärte wie Hollywoods Schauspieler verschiedene Statusänderungen verwenden um Inhalte humorvoll zu präsentieren. „Beziehungen sind dann interessant, wenn der Status EIN WENIG unter oder über dem des anderen ist.“ Als Beispiel für dieses Prinzip wählte er Johnny Depp in seiner Rolle als Captain Jack Sparrow in „Fluch der Karibik“. Anhand vieler Filmausschnitte machte er sein Thema anschaulich.
Die Mittagszeit nützten die gut gelaunten Teilnehmer dafür, das Gelernte zu rekapitulieren und aktiv zu netzwerken.
Schluss mit lustig!
Der zweite Teil begann mit einem spannenden Live-Coaching. Die Jury, bestehend aus GSA-Präsidentin Sabine Asgodom, Christine Weiner und Tom Schmitt, half sechs Coachees bei der humorvollen Gestaltung Ihres Vortrages. Dabei hatten die Coachees entweder eine Geschichte vorbereitet oder stellten sich selbst dem Publikum vor. Vor allem die Frage nach einem humorvollen Anfang bzw. einer humorvollen Vorstellung interessierte hierbei die Coachees. Den krönenden Abschluss bildete Fozzy Moritz, der eine umjubelte Büttenrede zum Thema Holistische Innovation hielt: „Es lebe die Holistigkeit“!
„Eine Idee ist so lange verrückt, bis sie ein anderer umsetzt…“
Die ausgelassene Stimmung steigerte sich zum Höhepunkt, als der Wiener Facharzt für Innere Medizin und Mitbegründer des Vereins „CliniClowns“ (Ärzte des Lachens), Dr. Roman Felix Szeliga die Bühne betrat. Sein Vortrag zum Thema „Who more“ zeigte, wie kreativ und spannend man mit Humor motivieren und fesseln kann.
Szeliga sprach auch über das Image-Problem des Humors und bewies mit einer Studie der Universität Oklahoma die Notwendigkeit von Humor im Alltag und vor allem am Arbeitsplatz. „In einer Atmosphäre die humorlastig ist, entstehen zehnmal mehr umsatzfördernde Ideen als ohne!“ Das Humortag-Publikum zeigte sich begeistert von Szeligas unkonventioneller Art und lieferte ihm am Ende seines Vortrages Standing Ovations.
Der Schweizer Gedächtnisexperte Gregor Staub bildete den krönenden Abschluss des 2. GSA Humortages. Seine schon tausendfach erwiesene Gedächtnismethode MegaMemory brachte das Publikum dazu, sich innerhalb von kürzester Zeit mehrere Witze zu merken oder sich an alle Namen des deutschen Wirtschaftsministers Karl Theodor zu Guttenberg zu erinnern (noch mal zur Erinnerung: Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jakob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg…).
Am Ende dieses erfolgreichen Tages legte GSA-Präsidentin Sabine Asgodom allen Teilnehmern bereits den nächsten GSA Humortag am 8. Mai 2010 wieder in Augsburg und das Highlight des GSA-Jahres, die Internationale GSA Convention am 11./12.09.09 in Mannheim unter dem Motto „Hier spielt die Musik!“ ans Herz. Hier trifft sich das Who's Who der Weiterbildungsbranche. Erleben Sie aktives Networking, internationalen Know-how-Austausch, spannende Workshops sowie mitreißende Vorträge mit über 50 Top-Referenten aus aller Welt, vom Gitarrenvirtuosen Mike Rayburn aus den USA bis zum "Non-Speaker" Steve Barnett aus Südafrika.
Möchten auch Sie beim 3. großen GSA Humor-Tag 2010 mit dabei sein - am 8. Mai 2010? Dann kontaktieren Sie uns hier. Wir geben Ihnen umgehend Bescheid, sobald das neue Programm feststeht!