Medientraining

Modul 23

Termin:
12.05.2012 (14:00 - 22:00)

Souverän im Interview - Medientraining für Speaker 

 

Dieses Seminar befähigt Sprecher, die Wirkungsweise von Medien bessern zu verstehen, Botschaften wirkungsvoller an Journalisten zu vermitteln und adäquate Story-Angebote machen zu können. Ziel ist es, für Journalisten aller Mediengattungen eigene Themen so zu platzieren, dass sich im Interview „Gesagtes“ so reibungsfrei als möglich im Artikel wiederfindet. 

 

Seminarinhalte: 

 

Trainingsmethoden:
70 % Workshop (mit Video-Analyse)
20 % Fallstudien (positive und negative)
10 % Theorie

 

Optimale Interview-Vorbereitung
Key Message / Key Visual/ Key Motion/ Take Aways
Headlines setzen
Thema/Rhema Beziehungen - Das Wichtigste zuerst, News First!
5-Satz-Regel Umgang mit äußeren Umständen
Außergewöhnliches mit gewöhnlichen Worten sagen
Mediengattungen und deren Interview-Spezifika (TV, Radio, Print)
Neue Medien – neue Formen: Interviews für und im Internet 

 

Interview-Durchführung – Strategien und Taktiken
Analyse & Erläuterung von journalistischen Frage- und Interview-Strategien
der „Rote Faden“ – und wie man ihn auch bei komplizierten Journalistenfragen behält
Aufbau von inhaltlichen „Schlagwort-Registern“ für Interviews, Konfrontative Interviews und De-Eskalations-Strategien
sende- und schnittfertig sprechen: Statement-Reduzierung
Never no comment ! Angemessen reagieren, geschickt agieren 

 

Storytelling als emotionaler Anker im Interview
Archetypische Story-Muster und deren Wirkungsweise in Massenmedien
Fakten und Produkte in Geschichten verwandeln
Die richtige Geschichte erzählen – die Geschichte richtig erzählen 

 

Spezialfall Panel-Diskussion / Talkshow
Konzeption und Auswahl, Briefing & Vorbereitung
Die Botschaft zwischen Talkshow-Teilnehmern und Publikum
Der schmale Grat zwischen Konflikt und Konsens
Das Richtige sagen, ohne wichtig oder arrogant zu wirken

 

Nutzen:

  • Persönlich sympathischere Darstellung der eigenen Person und der eigenen Themen in den Medien
  • Höhere Artikel-Qualität, bessere Darstellung der eigenen Sprecher-Themen in der Presse (Print/ Radio/ TV)
  • Erhöhung der Reputation des „Speaker“-Berufes in der öffentlichen Wahrnehmung
  • Nutzen von gesellschaftlichen Agenden für Platzierung eigener Themen

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