Ausgehend von dem Glauben, dass GUT das Gegenteil von BÖSE ist, war die Menschheit jahrhundertelang auf Fehler und Versagen fixiert. Ärzte haben Krankheiten studiert, um etwas über Gesundheit zu lernen. Psychologen haben Traurigkeit erforscht, um etwas über Freude zu lernen. Therapeuten haben die Ursachen von Scheidungen untersucht, um etwas über die glückliche Ehe zu erfahren. Und in Schulen und Arbeitsplätzen der ganzen Welt wurden wir ermutigt, unsere Schwäche zu entdecken und zu analysieren – in dem Glauben, dadurch stark zu werden.
Diese Ratschläge sind gut gemeint – und unsinnig. Fehler und Schwächen müssen untersucht werden, sagen aber wenig über unsere Stärken aus. So beschäftigt sich die positive Psychologie mit der Untersuchung von Stärken. Denn Stärken haben eigene Muster, sobald wir unsere Stärken stärker machen, legen wir den Focus auf den Aufbau unserer Persönlichkeit.
Positive Psychologie – wenn Sie wirklich wissen, was Sie richtig machen, werden Sie immer stärker.